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haus Auf der Alm ist jeder Liter Brennstoff selten: Es gibt kein Holz, es
> > ist scheißkalt und nur einmal im Jahr kommt der Hubschrauber mit drei
> > Ölfässern.
>
> Das Mag von der Art der Versorgung für manche Hütten zutreffen. Aber
> schau mal auf Hütten im Wallis, hinter der Hütte zig Gasflaschen und
> der Hubschrauber kommt wohl jede Woche.
Wie machen die das? In Rußland kostet eine Hubschrauberstunde 600
USD, in der Schweiz wird es wohl eher das Vierfache sein: Entweder
das läuft dort unter Grundversorgung (”Post auf jeden Berg”) oder es
ist nur etwas für extrem reiche Menschen.
Stattdessen auf der Kraxe die 10kg-Gasflasche hochzubuckeln ist nicht
jedermanns Geschmack. Maultiere wären da evtl. eine Lösung.
Eine Seilbahn/Monorail/Monotrack wie im Weinbau:
http://www.bremm-mosel.de/img/calmont/calmontfoto53.jpg
ist wohl in den meisten Fällen zu teuer.
Generelle Idee zur Versorgung/Postverkehr von/mit entlegenen
Gebieten: Kleines autonomes (GPS!) Lastenflugzeug bzw. Luftschiff:
Letzteres hätte den Vorteil, rel. hoher Nutzlast und man könnte es
dank der großen Fläche komplett mit Solar betreiben: Kein Pilot, kein
Sprit, hohe Reichweite: Dann wird es billig. Gibt es sowas?
> Skihuetten stehen aber meist an der Piste, wenn diese präpariert wird
> sollte die Versorgung durch Raupen kein Problem sein. Ausserhalb
> erschlossener und gesicherter Skigebiete stellt sich zudem die frage,
> ob eine Bewirtung überhaupt sinnvoll ist.
Ich dachte primär an sowas hier:
http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=129
Und ja, diese Hütten “rechnen” sich nicht, sie sind einfach nur
sackteuer, weil eben viele nur per Materialseilbahn oder Hubschrauber
versorgt werden können. Aber der Berg ruft halt immer wieder.
> Wie ist eigentlich die Verankerung von dem Ding geplant gewesen? ich
> habe schon genug Hütten nach Lawinenabgängen gesehen um bei dem
> Anblick leicht Kopfscherzen zu bekommen.
Kopfscherzen ist gut.
Ich würde sagen: Beton, Beton, Beton. Dann hält das auch.
Hoffentlich. Im Ostblock (Hohe Tatra, Südpolen/Slowakei/Tschechei)
hat man das früher auch so gemacht: Das Ergebnis ist
realsozialistische Hüttenarchitektur mit einem kräftigen Schuß
Stalinallee: Mindestens so scheußlich wie die Bettenburgen auf
Mallorca. Aber massiv. Das Futurohäuschen ist sehr hübsch dagegen.
> PS: Kann man die Häuser eigentlich auch stapeln / sonstwie
> miteinander verbinden?
Mit einem Loch in der Mitte für Wendeltreppe/Aufzug… Wahrscheinlich
ist die Statik aber nicht für Futurostapel gerechnet. Da bräuchte man
einen massiven Kern aus Stahlbeton, um den die Futuros herumgebaut
werden: Wie Münzen mit Loch, durch die man eine Schnur zieht.
mfG, yossarian
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