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stimmt. der artikel ist sehr einseitig, er erweckt stellenweise den
anschein einer dauerwerbesendung.
wer gerade ein haus baut, oder sich generell mit den kosten für ein
solches unternehmen beschäftigt merkt sehr schnell, dass passivhäuser
in seltensten fällen realisierbar sind: die reinen baukosten können
für ein solches haus den finanzierungsrahmen sehr schnell sprengen.
viel wichtiger ist, dass in den meisten baugegenden eine aufstellung
eines passivhauses gar nicht möglich ist. schliesslich ist die nötige
fläche und vor allem die ausrichtung essentiell, bedingungen, die
sich in deutschen siedlungsgebieten nicht leicht erfüllen lassen. ob
ich mich dann in einer wohnsiedlung wohlfühle, die allesamt riesige
fensterfronten hat, lasse ich mal offen.
übrigens halte ich es auch für gefährlich solarenergie in form von
fotovoltaik zu nutzen und sich davon eine wirtschaftlichkeit zu
versprechen: dazu sind die anlagen noch viel zu teuer. bei den
meisten rechnungen der art ist die instandhaltung vernachlässigt
worden. bei den unwettern der letzten jahre würde ich auf jeden fall
zu versicherung gegen hagelschaden raten.
neben der wirtschaftlichkeit gehören natürlich noch andere argumente
zur entscheidung, wie ökologische verantwortung, wohngefühl, etc.
aber grundsätzlich sind eben umfassende informationen nötig um eine
entscheidung fällen zu können.