hauss wird vornehm von Ventilation geredet. Warum wohl? Weil Klimaanlage
> für alle die den Dingern auf Arbeit nicht ausweichen können zum
> Schimpfwort geworden ist.
Nein, das ist wirklich kein Klimaanlage drin. Keine Luftentfeuchtung,
Filterung Befeuchtung, Kuehlung oder Heizung.
Es wird nur Luft von aussen mit einer konstanten Rakte in Haus und
die Luft von innen mit eben der selben Rate aus dem Haus gebracht.
> Da wird ein normgerechter Luftstom erzeugt, de vielleicht sogar
> zugfrei (nach Norm) im Haus verteilt wird.
> Wer empfindlicher ist als die Norm hat halt Pech gehabt.
Korrekt ist ein Wert von 1* den gesamten Luftinhalt in 2h
austauschen.
Das ergibt bei 130qm Wohnflaeche einen Luftstrom von 160
Kubikmeter/h.
Eine Dunstabzugshaube der gehobenen Klasse hat 500 Kubikmeter.
Spuerst Du in 1m Entfernung noch etwas?
Das Gerausch entsteht im Keller und es sind Schalldaempfer in der
Leitungen, dadurch hoerst Du auch nichts.
Ein Luftstrom von 160 Kubikmeter/h kannst Du nur mit einer Kerze in
einer den Luftstrom sperrenden Tuere feststellen. Im Raum hast Du
keinerlei spuerbaren/messbaren Luftstrom.
>
Beim Staubsaugen wird grober Staub im Staubsauger zurückgehalten und
> Feinstaub in die Luft gepustet. Deshalb sollte man Im Durchzug
> saugen.
>
> Lösungsansatz Passivhaus:
> 1. Nicht Staubsaugen
> 2. Dreck einatmen
> 3. Zentralstaubsauger im Gegenwert eines Kleinwagens wegen zu hohem
> Luftverlust ist der Betrieb bei Frost verboten
>
Wieso? Wenn Du im Winter in einer normalen Wohnung staubsaugst so
hast Du den Staub erst nach der naechsten Vollueftung drausen (manche
machen das im Winter NIE).
Im Passivhaus ist er spaetestens nach 2h drausen.
Wenn du eine ‘Intensivlueftungsstufe’ hast kann das schon nach 15
Minuten sein.
> Die Luft wird gefiltert… und ist damit “sauber”. NUR der grobe
> Dreck wird abgeschieden, der feine und damit lungengängige Dreck
> bleibt in der Luft und belastet die Bewohner/Arbeitnehmer, die
> Bronchitis wird dann zum gewohnten Begleiter, eine “wunderbare
> Bereicherung”.
Die Filter sind nur dazu da, dass die groben Partikel gefiltert
werden (dass sich die Rohre nicht zusetzen). Die Luft wird aber nach
drausen geblasen und frische Luft angesaugt. Was anderes machst Du
mit der Fensterlueftung auch nicht.
> Wenn je nach Wetterlage die Feuchtigkeit steigt, freuen sich die
> Mikroben und wachsen in den Luftkanälen.
> Wird es dann trocken, lassen die Tierchen ihre Sporen in die Luft.
> Das passiert auch _hinter_ dem Filter, der deshalb wenig bringt. Die
> Kanäle sind so klein, daß eine Reinigung _innen_ fast unmöglich ist.
Das Wasser faellt im Waermetauscher aus (deshalb braucht der auch
einen Abwasseranschluss). Das sind nur sehr wenige Tage im Jahr. Da
waechst nichts in den Rohren.
>
> Was In dem Artikel noch gefehlt hat, sind Angaben zu den Baukosten.
>
> Mein Vorschlag:
> Die Architekten _müssen_ selber10 Jahre in Ihren Häusern wohnen.
> Danach wird erneut diskutiert.
Das hilft auch nichts. Wir haben im Ort zwei Architekten die in ihrem
eigenen Schrott wohnen und immer noch Unsinn planen.
>
> MFG
> Hagen
Gruss BA

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