haus.]Thomas Malthus hat sich 1789 mittelfristig geirrt, langfristig
hat
er prinzipiell recht behalten. Sein Werk erschien, als die
industrielle Revolution bereits angelaufen war. Im selben Jahr, als
Malthus seine Theorien veröffentlichte, wurde die erste Hochdruck-
Dampfmaschine in Betrieb genommen. Die Folgen der Industriealisierung
waren ein Wachstum in allen Bereichen des Lebens.
Bergbau, Landwirtschaftm, Textilien, Pharmazie, Verkehr- überall fand
eine Entwicklung statt, sowohl mengenmäßig, als auch hinsichtlich der
Qualität. Diese rasante Entwicklungsphase bewirkte eine noch
schnellere
Vermehrung der Bevölkerung. Die Folgen des Wachstums konnten durch
einen enormen Einsatz von Energie in Form von Kohle und Öl bis heute
teilweise verschleiert weden.
Die von Malthus vorausgesagte Entwicklung wurde nur verzögert. Mehr
Menschen brauchen mehr Nahrung und Energie.
Eine größere Nahrungsproduktion, gleichgültig ob mit oder ohne
Gentechnik,
verbraucht mehr Boden und vernichtet unabwendbar die biologische
Artenvielfalt. Mehr Energieaufwand, egal ob durch Kohle, Öl oder
Kernenergie,hat zudem weitere schwere Eingriffe in das weltweite
Ökosystem
zur Folge. Ein Überleben der Menschheit hängt von der Fähigkeit ab,
sowohl die Bevölkerungsexplosion zu drosseln,als auch die aberwitzige
Energieverschwendung zu verringern.[…]
Damit wäre man wieder bei der Frage nach der Endlichkeit der
natürlichen
Energieträger angelangt.
Ein sehr informativer Artikel, der noch etwas Hoffnung läßt, findet
sich
hier: http://www.hydrogen.org/oelkrise/scheidew.html
Gruselige Infos hier: http://www.dieoff.com
greetz
JWW

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.