haust Ihr, ich fahre ja außer einem Honda S2000 auch noch einen
Diesel-Geländewagen. Wenn ich beim Honda von viel Elektronik ausgehen
muß (wegen der am Hubraum gemessen überdimensionalen Leistung), dann
ist das ja OK. Aber dass ein Dieselmotor vor lauter Elektronik fast
nicht mehr unter der Haube zu sehen ist, verwundert mich schon etwas.
Da es ein Toyota ist, ist diese Elektronik aber wenigstens bisher
(45.000km) ohne Probleme geblieben. Früher lief ein Diesel sogar
noch, wenn man die Batterie während des Laufens abklemmte. Darf man
heuet aber nicht mehr, die Spannungsspitzen der Lichtmaschine würden
die Elektronik sofort blitzartig restlos zerstören.
Na und beim S2000 ist es gar nicht so viel Elektronik für 240 Ps aus
2 Liter. Und diese funktioniert und ist zuverlässig seit über
20.000km. Aber den Backofen kann er natürlich nicht einschalten,
dafür macht er Spaß bei Fahren bis zum geht nicht mehr -Gokart auf
Rädern. Eigentlich habe ich ihn dafür gekauft und so brauche ich
sogar
das Radio praktisch nie.
Irgendwie
ist in D der Bezug zur Realität verloren gegangen.

hausKann mir lebhaft vorstellen, was einem da blueht:
> Noch mehr sog. ‘intelligente Assistenten’, die einen nerven wo’s
> nur
> geht.
…die du mit zwei mausklicks ausschalten kannst..*poweruser rulez*
> Noch mehr Zwangsmassnahmen, die sich nur ein Monopolist erlauben
> kann.
>
> Noch mehr Verzahnung der Komponenten, damit nur keiner mehr
> durchblicht, was im Hintergrund eigentlich geschieht.
…DU blickst nicht mehr durch was im hintergrund geschieht, der normale
user muss nicht verstehen was passiert, und ICH bilde mir ein doch noch
ganz gut mitzukommen- MCSE-Unterlagen rulez
2 Jahre hotlinesupport brachten mir ziemlich nahe wieviel information
man dem anwender besser vorenthält ( ich meine den anwender, nicht den
versierten poweruser, admin oder sonstwen)
> Noch mehr Userverdummung; M$ weiss ja besser, was der User will als
> dieser selbst.
> Ich hasse und verabscheue es.
MS weiss ja scheinbar ab demnächst sogar sehr genau was du willst, denn
wenn du nachts pennst geht eine dfue-verbindung auf, sendet alles was
nach daten riecht direkt an den mailaccount von gates, und ein paar
stunden darauf holt dich die MS-Gestapo ab.
Du_bist_paranoid
Du_erkennst_keine_zusammenhänge
Du_langweilst_mich
>
> Klaus
Chriz

hauser Smart ist als 2 Sitzer fast so schwer wie ein Kleinwagen vor 10
> Jahren. Er schneidet zwar gut bei Crashtest ab aber das Gewicht muss
> trotzdem bewegt werden und dazu brauch man Leistung.
Die Frage ist, wofür man das Auto braucht: im Stadtverkehr ist das
Gewicht sicherlich das wichtigste, da ist die Crashfestigkeit auch
nicht so relevant, da die Aufprallgeschwindigkeiten im Fall eines
Unfalls meist sehr gering sind (Vermutung: überwiegend Auffahrunfälle
mit Geschw.Diff < 15km/h). Wenn man zusätzlich leichtere Sitze
einbaut (Alu-Rohre mit Stoff bespannt - sehr bequem und haltbar und
wiegt fast nix), die Seitenscheiben aus Kunststoff macht, evtl. noch
eine Kunststoff-Karosserie, dann hat man ohne allzu großen
finanziellen Aufwand schon kräftig abgespeckt. Was dann kommt kostet
aber richtig Geld: Hohlgebohrte Achsen aus Magnesiumlegierungen,
Motorenteile aus Magnesium und Titan, etc.
> Was übrig bleibt
> ist ein günstiges sparsames Caprio
Vielleicht ein “Ford Caprio”? Freudscher Vertipper eines überzeugten
Umweltsünders ;-)?
> welches für die meisten Fahrten
>
für die man ein Auto braucht ausreicht.
Wenn jemand viel Autobahn fährt, dann ist das Gewicht irrelevant. Bei
langen Strecken mit hoher Geschwindigkeit zählt fast nur noch der
Luftwiderstand. Da wäre ein Porsche mit entsprechend zahmem Motor
sinnvoller als ein Smart. Dafür ist bei hohen Geschwindidgkeiten die
passive Sicherheit wieder ein größeres Thema.
Und damit sind wir beim Zielgruppenproblem: (Vorsicht,
Verallgemeinerungen - immer ein zu 90% dazudenken;-) Hausfrauen, die
nur innerorts fahren haben panische Angst vor Unfällen und wollen
tolle passive Sicherheit, weil aktive Sicherheit ihre Fähigkeiten
übersteigt, Machos, die auf der Autobahn rumheizen, wollen viele PS,
damit sie dann 300 fahren könnten, wenn nicht alles dicht und bei 130
Schluss wäre.
>
> Die Enfield Diesel (Taurus) hat deutlich weniger als 10PS,
Ehlrlich - lange her, dass ich von der überhaupt was gehört habe,
aber ich fand die Vorstellung immer interessant, bei
Motorradveranstaltungen an der Tankstelle an allen Anderen vorbei an
die Diesel-Zapfsäule zu fahren.
> ein Diesel
> Motorrad mit 50PS lässt immer noch auf sich warten.
Dieselmotoren sind teuer, schwer und sperrig.
> Motorräder sind
> oft deshalb so sparsam weil man auf Gewicht verzichtet.
Kennst Du ein Motorrad (kein Mofa), das weniger als 4l verbraucht?
Der Verbrauch lässt sich nur durch Einspritzung senken und da sind
wir wieder bei dem teuer-schwer-sperrig-Problem.
> Der CW Wert
> dagegen ist erbärmlich.
Ich weiß, ich kenne zwei Motorräder mit gleichen Motor, Variante A:
175 km/h Spitze, 5,5 l/100km, Variante B: 160 km/h Spitze, 6,5
l/100km - rate mal welche Variante eine Verkleidung hat.
M.Z.H.

haus Der Einschlag fand nicht in der Mitte statt sondern
> im oberen Sechstel.
Meine vereinfachede Aussage “Deshalb waeren die oberen Etagen erst
dann spaeter am Boden angekommen, falls die noch intakten Etagen den
Fall jeder Etage um mehr als das doppelte verzoegert haetten.” waere
tatsaechlich nur korrekt wenn der Einschlag in der Mitte des
Gebaeudes
stattgefunden haette. Ich weiss natuerlich, dass der
Einschlag tatsaechlich weiter oben stattfand. Ich glaube, dass das
allgemein bekannt ist und das meine Vereinfachung daher keine
Verwirrung stiften wuerde. Andernfalls haette ich es noch
komplizierter ausdruecken muessen.
Du kannst ausrechenen, um welchen Faktor die Etagen den Fall
verlangsamen muessen, damit das oberste Stockwerk insgesamt
verlangsamt wird. Selbst bei einem Sechstel der Hoehe ist mein
Argument im Wesentlichen richtig.
> - Die betroffenen Etagen waren angeblich sehr stark beschädigt.
> Die darunter nicht.
So sehe ich es auf den Videos.
> - Der Einsturz hatte keinerlei Extraenergie. Das Gewicht des
> oberen Sechstels, von dem ein nicht unerheblicher Teil ganz
> erheblich beschädigt war, muß also ausreichen um die anderen
> 5/6 darunter zu zerquetschen.
In dem Moment, in dem die Etagen um den Flugzeugeinschlag nachgaben,
bewegte sich das obere Sechstel ploetzlich im (jedenfalls fast)
freien Fall auf die darunterliegende Etage. Diese Etage konnte der
Kraft nicht standhalten. Das ist nicht unbedingt ueberraschend, oder?
> Und zwar mit einer derartigen
> Energie, daß diese den Sturz weder verlangsamen noch ablenken
Ich dachte ich haette dargelegt, warum die trotz Verlangsamung die
obere Etage trotzdem annaehernd in freiem Fall den Boden erreichten
kann. Durch die Staubwolke ist es schwer, wirklich genau zu sehen, ob
es freier Fall oder leicht verlangsamt war.
> können. Genau letzteres ist nämlich ein Hauptproblem bei
> Sprengungen. Du must die Etage darunter wegsprengen, damit sie
> den Einsturz nicht ablenkt. Ansonsten bricht der Bau aus-
> einandern und kippt. Die war weder bei den Türmen noch bei
> WTC 7 der Fall.
Der obere Teil des einen Turms hat sich etwas geneigt. Die Etagen um
die Einschlagstelle haben wohl auf der einen Seite etwas frueher
nachgegeben als auf der anderen.
Als Sprengmeister wuerde ich auch in jedem Fall bei der Demontage
eines Gebaeudes die Etage darunter wegsprengen. Aber wenn diese Etage
nicht gesprengt wird, haengt es von vielen Faktoren ab, ob das
Gebaeude seitwaerts faellt, auseinanderbricht, oder sich anders
verhaellt. (Konstruktion, Stabilitaet, genau welche Stuetze wie stark
belastet werden kann bis sie bricht, wo sie dann bricht, …) Das
laesst sich nicht genau vorhersagen. Es ist durchaus moeglich (wenn
auch je nach konstruktion vielleicht nicht wahrscheinlich), dass ein
Bau trotzdem gerade in sich zusammenfaellt.
> Wobei bei WTC7 hinzukommt, daß die Masse
> erheblich geringer war. Die Konstruktion aber sicherlich
> nicht signifikant schwächer. Auch im Fall von WTC7 stürzt
> das Gebäude wie ein Kartenhaus ein. Und zwar nicht dort
> wo es “höllisch” brennt sondern im Penthausbereich.
Mit WTC7 habe ich mich nicht sehr beschaeftigt. Da kann ich nichts zu
sagen.
> - Derartiges gab es genau 3x. Rate mal wo.
Definier ‘derartiges’. Es sind schon andere Haeuser durch Feuer
zusammengestuerzt oder teilweise zerstoert worden. Es sind auch schon
Haeuser stehen geblieben. So what?
> - Was waren das für Explosionen im unteren Bereich?
> Der Hausmeister, Polizisten und Feuerwehrleute
> berichten alle unabhängig voneinander, daß es Explosionen
> gab. Angeblich Gas in Küchen. Zum einen bestreitet das
> der Hausmeister und zum anderen frag ich mich da wieso
> die explodieren sollten. Oben kannt ein Flugzeug in den
> Turm und im Keller explodieren die Gaskocher oder wie
> soll man sich diese Theorie vorstellen?
Es gab ziemliches Chaos. Truemmer fallen auf die Strasse. Leute
versuchen, bei ihrer Flucht Tueren aufzubrechen. Vielleicht hat
irgendein Koch einen Gaskocher angelassen als er gefluechtet ist und
es kam dann zu einer Gasexplosion. Vielleicht haben Leute etwas
knallen hoeren, was keine Explosion war. Ja, Feuerwehrleute sollten
das eigentlich beurteilen koennen, aber die waren alle unter extremem
Stress.
Hat jemand genau geprueft, wann wo was explodiert sein soll? Stimmen
die verschiednenen Zeugenaussagen im Detail ueberein?
Ciao,
lHe

>haus- Der Einsturz hatte keinerlei Extraenergie. Das Gewicht des
> > oberen Sechstels, von dem ein nicht unerheblicher Teil ganz
> > erheblich beschädigt war, muß also ausreichen um die anderen
> > 5/6 darunter zu zerquetschen.
> In dem Moment, in dem die Etagen um den Flugzeugeinschlag nachgaben,
> bewegte sich das obere Sechstel ploetzlich im (jedenfalls fast)
> freien Fall auf die darunterliegende Etage. Diese Etage konnte der
> Kraft nicht standhalten. Das ist nicht unbedingt ueberraschend, oder?
Nein. Die darunter liegende Etage bricht ein. Und auch die darunter
und die folgenden. Aber jeder Aufschlag verbraucht einen
Teil dieser Energie. Hältst du es für halbwegs glaubwürdig,
daß die Energie ausreicht um jede (völlig intakte) Etage
zu zerquetschen? Das Gebäude hatte nicht nur einen Stahlkern,
der hier schon oft genannt wurde. Das *gesammte* Gebäude hatte
ein Stahlskellet. Die “Etagen” selbst allerdings nicht. Wir reden
hier also von Stahl vs. bischen Stahl mit Beton und üblichem
Büromist. Schau dir mal einen Bauplan an. Oder alte Fotos von
der Konstruktion. Zu erwarten wäre gewesen, daß das WTC ein
paar Stockwerke absackt und dann der obere Teil unkontrolliert
wegbricht. Die Stahlträger können sich zwar verbiegen und
brechen aber du kannst einen Stahlträger nicht mit dieser
lächerlichen Energie über 140m von oben nach unten pulverisieren
oder in kleine handliche 10m Stücke zerreißen. Das geht solange
die Energie noch ausreicht evtl. Aber irgendwann ist schluß.
>
> > Und zwar mit einer derartigen
> > Energie, daß diese den Sturz weder verlangsamen noch ablenken
> Ich dachte ich haette dargelegt, warum die trotz Verlangsamung die
> obere Etage trotzdem annaehernd in freiem Fall den Boden erreichten
> kann. Durch die Staubwolke ist es schwer, wirklich genau zu sehen, ob
> es freier Fall oder leicht verlangsamt war.
>
Darum ging es mir nicht. Es geht darum, daß die Stockwerke darunter
offensichtlich keinen Einfluß auf den Fall hatten. Da geht
es nicht nur um die Geschwindigkeit sondern auch um den Fall
selbst. Jeder Aufprall auf eine Etage beeinflußt den Einsturz.
Sieh dir mal Videos von solchen Katastrophenbauten an, die
ohne Sprengung einstürzen. Kein einziger fällt so zusammen.
Der Grund dafür ist, daß die Konstruktion im unteren Bereich
bei einem unkontrollierten Einsturz eben niemals gleichmäßig
nachgibt. Was bei einem Betonbau evtl. noch mit Teufelshand
möglich wäre ist bei einem Stahlskelett eigentlich völlig
unmöglich. Die Stahlträger müßten jeweils in allen Bereichen
gleichmäßig nachgeben bzw. brechen. Ansonsten kippt der
Sturz auf eine Seite. Wenn er das tut verlagert sich aber
auch die Gewichtsbelastung auf diese Seite. D.h. die
Konstruktion auf der anderen Seite wird durch die geringere
Belastung die Schieflage zwangsläufig verstärken.
> > können. Genau letzteres ist nämlich ein Hauptproblem bei
> > Sprengungen. Du must die Etage darunter wegsprengen, damit sie
> > den Einsturz nicht ablenkt. Ansonsten bricht der Bau aus-
> > einandern und kippt. Die war weder bei den Türmen noch bei
> > WTC 7 der Fall.
> Der obere Teil des einen Turms hat sich etwas geneigt. Die Etagen um
> die Einschlagstelle haben wohl auf der einen Seite etwas frueher
> nachgegeben als auf der anderen.
Eben. Und wie erklärst du dir, daß er sich wieder gerade gezogen
hat? Die Belastung liegt bei Schieflage unbestritten auf der
Seite zu der sich der Turm neigt. Das heißt aber auch, daß die
anderen Seite geringer belastet ist. Geringere Belastung resultiert
in stärkerem Widerstand. Was wiederum die Schieflage verstärkt.
> Als Sprengmeister wuerde ich auch in jedem Fall bei der Demontage
> eines Gebaeudes die Etage darunter wegsprengen. Aber wenn diese Etage
> nicht gesprengt wird, haengt es von vielen Faktoren ab, ob das
> Gebaeude seitwaerts faellt, auseinanderbricht, oder sich anders
> verhaellt. (Konstruktion, Stabilitaet, genau welche Stuetze wie stark
> belastet werden kann bis sie bricht, wo sie dann bricht, …) Das
> laesst sich nicht genau vorhersagen. Es ist durchaus moeglich (wenn
> auch je nach konstruktion vielleicht nicht wahrscheinlich), dass ein
> Bau trotzdem gerade in sich zusammenfaellt.
Richtig. Es wäre nicht unmöglich. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit
dafür nahezu 0 ist. Aber wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit,
daß dies 3x innerhalb eines Tages passiert?
>
> > - Derartiges gab es genau 3x. Rate mal wo.
> Definier ‘derartiges’. Es sind schon andere Haeuser durch Feuer
> zusammengestuerzt oder teilweise zerstoert worden.
Teilweise zerstört und eingestürzt ist was anderes.
Welcher vergleichbare Bau ist denn eingestürzt?
Gebrannt haben viele. Alle länger (teils erheblich länger)
als das WTC. Teileinstürze der betroffenen Etagen gab es
auch. Es gab sogar den Fall, der hätte eintreten müssen.
Teileinsturz und absturz der oberen Etagen. Einen Komplett-
einsturz gab es bei einem halbwegs vergleichbaren Gebäude
meines Wissens nach noch nie.
> Es sind auch schon
> Haeuser stehen geblieben. So what?
>
> > - Was waren das für Explosionen im unteren Bereich?
> > Der Hausmeister, Polizisten und Feuerwehrleute
> > berichten alle unabhängig voneinander, daß es Explosionen
> > gab. Angeblich Gas in Küchen. Zum einen bestreitet das
> > der Hausmeister und zum anderen frag ich mich da wieso
> > die explodieren sollten. Oben kannt ein Flugzeug in den
> > Turm und im Keller explodieren die Gaskocher oder wie
> > soll man sich diese Theorie vorstellen?
> Es gab ziemliches Chaos. Truemmer fallen auf die Strasse. Leute
> versuchen, bei ihrer Flucht Tueren aufzubrechen. Vielleicht hat
> irgendein Koch einen Gaskocher angelassen als er gefluechtet ist und
> es kam dann zu einer Gasexplosion.
Wieso? Mein Gaskocher ist noch nie explodiert weil ich den
angelassen habe. Warum sollte er auch. Und das gleich mehrfach?
> Vielleicht haben Leute etwas
> knallen hoeren, was keine Explosion war. Ja, Feuerwehrleute sollten
> das eigentlich beurteilen koennen, aber die waren alle unter extremem
> Stress.
> Hat jemand genau geprueft, wann wo was explodiert sein soll? Stimmen
> die verschiednenen Zeugenaussagen im Detail ueberein?
Soweit man das bei dem Chaos sagen kann passen sie insofern,
daß es Explosionen in mehreren Bereichen des Gebäudes gab.
Zeitlich zwischen Einschlag und Zusammenbruch. Interessant
ist hier auch eine Auswertung der Erdbebenmeßstation.
Es sind mehrere Erschütterungen verzeichnet. Was auch
immer explodiert ist war also mit Sicherheit kein Gaskocher.
Ich will das Experiment nicht wagen aber ich vermute mal
meiner reicht nicht aus, daß irgendeine Erdbebenmeßstation
das wahrnimmt.

also ich sag mal so, wenn ich mir ein haus kaufen wollte, um darin zu
wohnen, würde das wahrscheinlich so 3 mio euro kosten. eine schöne
grosse wohnung in einer solchen gegend bekomme ich aber für 1000 euro
im monat.
1000 EUR x 12 = 12.000 Euro
durschnittsreihenhauspreis heute: 500.000 Eur
500.000 EUR / 12.000 Euro
= 41
d.h. ich könnte 41 jahre in einer traumwohnung wohnen, oder den rest
meines lebens in einem traurigen reihenhaus und das geld der bank
geben. ich nehme das erstere, weil, da habe ich die flexibilität u.A.
wenn du natürlich von den leuten sprichst, die aus den städten
flüchten, um sich in einer abgeschmackten neubausiedlung ein
fertighäuschen von der stange hinzustellen, so kann man das sehr viel
billiger bekommen, aber dafür würde ich niemals geld ausgeben.
wohin wohl verkaufen solche leute wie effenberg und bohlen ihre
bücher massenweise, wo wird am meisten RTL geguckt? Na in den
Vorstadtsiedlungen. Die Leute ziehen dorthin, und verkümmern sozial
und kulturell in ihren eigenen vier wänden, wo sich alles nur um ihre
eigene scheisse dreht.
das leben von denen läuft doch so ab: jeden tag zur arbeit, sich vom
chef quälen lassen, weil aufmucken darf man nicht (weil sonst wird
man entlassen und kann den kredit fürs reihenhaus nicht
zurückzahlen), dann abends nach hause alkohol saufen und rtl gucken.
ist ja klar, warum die meisten kinderf…er und familienmörder immer
aus den vor- und kleinstädten kommen, niemals aus berlin oder
hamburg. weil einen dieses leben kaputt macht….
aber macht mal schön weiter so, ihr TOITSCHEN TÖLPEL

hausee, schade ist das nicht. Eine kurze Erwähnung hätte vielleicht noch
> Sinn gehabt.
> Hab’ mir die Seite eben angesehen. Sie ist IMO die ellenlange,
> weinerliche Homepage eines verbitterten Architekten, der depressiv,
> ist weil ihm die Bauherren immer das Honorar kürzen wollen. Die Seite
> ist voller Kraftausdrücke und Zeitungszitate, konzentrierte fachliche
> Information habe ich nicht gefunden.
Es stimmt zwar, dass die Seite nicht wirklich lesenswert ist. Das
bedeutet allerdings nicht, dass man die Kritikpunkte an solchen
grünen Prestigeprojekten einfach so beseite wischen könnte. Schauen
wir uns mal den Artikel von Telepolis an:
> Diese Fertighäuser liefern nicht nur übers Jahr mehr Strom,
> als sie verbrauchern, sondern sie sind in einem ökologischen
> Gesamtkonzept integriert: autofreies Wohnen, die Wiederverwertung
> von Wasser (Grauwasser und Brauchwasser), und Regenwassernutzung.
Soll das etwa ein Modell sein, wie eine Mehrheit der Deutschen
demnächst wohnen könnte? Es kann doch niemand ersthaft glauben, dass
ausgerechnet im Land des Automobilbau-Weltmarktführers “autofreies
Wohnen” in absehbarer Zeit für eine Mehrheit attraktiv werden könnte?
Aber wenn es nicht darum geht, realistische (!) Möglichkeiten für
zukünftiges Wohnen auszutesten, worum geht es dann? Der Eindruck,
dass hier lediglich die Blütenträume von ein paar Idealisten ihre
(sauteure) reale Entsprechung finden sollten, drängt sich doch
geradezu auf. Ganz ehrlich: Wer allen Ernstes glaubt, es sei
realistisch, anzunehmen, dass in Deutschland in 20 Jahren keine Autos
mehr fahren (völlig unabhängig davon, ob das wünschenswert ist oder
nicht), der muss sich doch mindestens völlige Realitätsblindheit
vorwerfen lassen.
Eine ganz andere Frage ist, ob “autofreies Wohnen” überhaupt sinnvoll
ist. Leider gerät bei manchen Öko-Projekten allzuoft der Mensch, um
den es ja eigentlich gehen sollte, aus dem Blickfeld. Warum betreiben
wir eigentlich Umweltschutz? Doch vor allem, um unsere eigene und die
Lebensqualität unserer Nachfahren auf einem hohen Niveau zu sichern.
Natürlich sind saubere Luft und sauberes Wasser Lebensqualität, aber
ein Auto ist das eben auch. Wer unter Umweltschutz Maßnahmen
versteht, die die Lebensqualität sehr vieler Menschen stark
herabsetzen (und ein Autoverzicht fiele darunter!), ohne tatsächlich
Beweise dafür zu haben, dass diese Maßnahme definitiv die
Lebensqualität nachkommender Generationen massiv anhebt, der setzt
sich schnell dem Vorwurf aus, dem Umweltschutz zum Selbstzweck
erhoben zu haben. Zumal “keine gefährlichen Abgase erzeugendes Auto”
eben keineswegs gleichbedeutend mit “kein Auto” sein muss: Schon
heute gibt es Modellstudien für wasserstoffbetriebene Autos, nur ist
die dort enthaltene Brennstoffzelle wegen ihres Platin-Anteils zur
Zeit noch sehr teuer. Ja, sogar wasserstoffbetriebene Flugzeuge sind
möglich. Wer immer nur Verzicht fordert, wird langfristig keine
Mehrheiten bekommen, egal wie sinnvoll sein Anliegen ist.
> Ähnliche Projekte entstehen z.B. in Malmö/Schweden: Bo01,
> eine Mini-Stadt, die Ihren eigenen Strombedarf deckt,
> und zwar zu 100% aus Erneuerbaren Energien.
Mal abgesehen von der doch etwas holprigen Formulierung (”..die ihren
eigenen Strombedarf deckt”.. Sorry, jede Stadt deckt ihren eigenen
Strombedarf, es sei denn, es gibt einen Stromausfall..): Was sind
eigentlich diese “Erneuerbaren Energien”? Energie an sich ist nicht
erneuerbar - das lernt man schon in der Hauptschule, 9. Klasse
(Energieerhaltungssatz). Gemeint sind aber wohl eher Energievorräte,
und die kann man in der Tat erneuern. Die Frage ist nur, wie man das
tut: Prinzipiell geht das mit einem Kernkraftwerk genauso wie mit
einer Solarzelle. Kernenergie ist also in dieser Interpretation auch
“erneuerbar”.
Leider gibt es zwei große Probleme mit den Formen der
Energiegewinnung, die landläufig als “alternativ” angepriesen werden:
Das erste Problem ist die Energiebilanz. Natürlich scheint es, als
sei die Energiebilanz einer Solarzelle positiv, liefert sie doch (auf
das System Erde bezogen) ständig neue Energie, ohne dass von außen
welche zugeführt werden muss. Was dabei vielfach aus dem Blick gerät:
Die Produktion einer Solarzelle kostet auch Energie. Und zwar derzeit
noch recht viel, denn der Herstellungsprozess der benötigten
hochreinen Kristallstrukturen ist sehr energieintensiv. Unter
Umständen kann es deshalb vorkommen, dass man in die Produktion der
Solarzelle mehr Energie hineingesteckt hat, als diese in ihrer ganzen
Lebensdauer liefert!
Es ist deshalb reichlich naiv, anzunehmen, bei dem hier dargestellten
Haus bekäme man tatsächlich am Ende noch Energie heraus. Denn das
wäre, selbst angenommen, die eher optimistische Schätzungsgrundlage
stimmte, nur dann richtig, wenn man souverän ignoriert, dass so ein
Haus erstmal gebaut werden muss. Energieintensiv ist nämlich nicht
nur die Herstellung der Solarzellen auf dem Dach, sondern auch die
der Dämmstoffe. Gerade diese sind aber unverzichtbar, sorgen sie doch
dafür, dass die Heizenergie gespeichert bleibt. Tatsächlich haben
Untersuchungen ergeben, dass fast immer der Einzug in bestehende
Bauten unter ökologischen Gesichtspunkten vorzuziehen ist: Der Neubau
eines Hauses verschlingt dermaßen viel Energie und auch Rohstoffe,
dass man so ein “Niedrigenenergiehaus” mindestens jahrzehntelang
bewohnen müsste, um zu einer besseren Energiebilanz zu kommen. Das
ist übrigens interessanterweise auch einer der Gründe, warum die
rot-grüne Regierung die Eigenheimzulage streichen will - der
Hauptgrund dürfte natürlich die Haushaltslage sein.
Was uns zu dem zweiten der beiden Probleme führt: Das liebe Geld.
Bisher haben alle erörterten Konzepte zur Energiegewinnung ohne
Kohle, Öl, Gas oder Uran nämlich eines gemeinsam: Sie sind -
besonders im Verhältnis zu den genannten Energieträgern - extrem
teuer. Deshalb liegt der Anteil der “alternativen Energien” an der
gesamten Energiegewinnung in Deutschland trotz jahrzehntelanger
Förderung immer noch unter 7%. Drei Viertel des Energieverbrauchs
gehen auf das Konto der Industrie. Bestünde man auf einer
100%-Deckung durch diese “alternativen Energien”, dann wäre das nicht
nur nicht finanzierbar, man raubte sich damit auch jegliche
internationale Wettbewerbsfähigkeit. Das mussten auch die Grünen
einsehen, die bei ihren anfänglichen Forderungen nach
Sofortabschaltung aller Kernkraftwerke in Deutschland offenbar
geflissentlich übersahen, dass diese Kernkraftwerke die Kleinigkeit
von 33% des gesamten deutschen Energiebedarfs decken - ohne
CO2-Emissionen, versteht sich.
Davon abgesehen, ist das Potential in Deutschland inzwischen schon
weitgehend ausgeschöpft: Es lassen sich nicht überall Windgeneratoren
aufstellen, und die geeigneten Standorte für Solarzellen sind noch
weitaus begrenzter. Eigentlich ist Deutschland eines der Länder der
Welt, die am allerwenigsten für die Nutzung der Solarenergie geeignet
sind. Hinzu kommt, dass die meisten alternativen Energien
meteologischen Schwankungen unterworfen sind: So sind die Spitzen im
deutschen Stromnetz morgens und abends. Wenn frühmorgens im Winter
Millionen Deutsche aufstehen und Licht anschalten, muss der Strom
verfügbar sein. Genau dann liefern jedoch Solarzellen so gut wie gar
keine Energie, weil die Sonne noch nicht scheint - und der Wind
richtet sich auch nicht nach unserem Bedarfsprofil. Da sich bis heute
große Energiemengen extrem kosten- und verlustintensiv bis gar nicht
speichern lassen, wird das auf absehbare Zeit ein großes Problem der
alternativen Energien bleiben.
Wenn man all dies bedenkt, ist mehr als fraglich, welchen Nutzen z.B.
das vorgestellte “Solar-Rundhaus” haben sollte - außer der
Solar-Industrie zu öffentlichem Interesse und Fördergeldern zu
verhelfen, die ja inzwischen auf ein ansehnliches Lobby-Netzwerk in
der Politik blicken kann. Sieht so das Wohnen der Zukunft aus? Man
stelle sich 20000 solcher Häuser in der Münchner Innenstadt vor - da
gäbe es wohl einige Schwierigkeiten, nicht nur finanzieller Natur.
Nein, dieses Haus ist vor allem dafür da, von Politikern und
Ökobewegten begafft und beklatscht zu werden. Wieviel Energie und
Geld in dessen Bau gesteckt wurde, interessiert demgegenüber nur am
Rande, ebenso wie die Frage, worin denn nun das Fortschrittliche
dieser Konstruktion liegen soll - jedenfalls, wenn man Fortschritt so
definiert, dass nicht nur 0,2% der Bevölkerung daran partizipieren,
denn dann wären die ökologischen Auswirkungen nicht der Rede wert.
Insbesondere sollte man sich überlegen, wieviele Altbauten wohl mit
dem gleichen Geld hätten saniert werden können. Aber solche Fragen
sind unbequem, und deshalb werden sie selten gestellt.

hausordannien ist ein relativ liberales Land, wo sich sogar
> Palästinenser, Iraker, Amerikaner und Israelis friedlich sich
> zusammen aufhalten konnten.
schön, aber was die Rechtsstaatlichkeit angeht, doch noch ein kleines
Stück von einer Musterdemokratie entfernt?
> Im übrigen wurde die Ehefrau incl. Sprengstoffgürtel bei den
> Flüchtenden gleich geschnappt - die Zuordnung also eindeutig.
Moment, hatte nicht irgendwer zuerst behauptet, “Es gebe noch keinen
Beweis dafür, dass auch eine Frau beteiligt war”?
> http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=8851377C-60CF-2065-3DD10AE997B7526E
Dann habe ich irgendwo gelesen, erst der Hinweis auf einer
Al-Quaida-Website, dass eine Frau beteiligt sei, habe die Ermittler
auf die Spur geführt. Wie auch immer, die ganzen AP- DPA- und
Reuters-Meldungen sagen nichts über den Zeitpunkt der Festnahme aus.
Anscheinend wissen das die Jordanier selbst nicht so genau:
“Amman (Reuters) - An den Anschlägen auf drei Luxushotels in Amman
ist nach jordanischen Angaben doch eine Frau beteiligt gewesen. Die
Irakerin habe den Anschlag überlebt, da ihr Sprengsatz nicht
explodiert sei und befinde sich in Haft, sagte Jordaniens König
Abdullah am Sonntag. Auch die drei Selbstmordattentäter stammten nach
Angaben
der Regierung aus dem Irak. Am Vortag hatte
Vize-Ministerpräsident Marwan al-Muascher noch Berichte dementiert,
eine Frau sei an den Taten beteiligt gewesen.”
> http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=worldNews