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Wenn mit intelligenter Technik nachhaltig Geld verdient werden soll,
dann muß man auch das Paradigma und das Leitbild des “intelligenten
Hauses” kritisch überprüfen.
Richtig ist: der Mensch bringt bis zu 70% seiner Lebenszeit im Haus zu
- wenn er nicht ständig auf Reisen ist.
Die notwendige Technik muß deshalb genau von der überflüssigen Technik
unterschieden werden, weil “Überflüssiges” auf dem Markt auf ein hohes
“Substitutionspotential” trifft. Überflüssige Technik (oder
fehlerhafte, ausgefallene Technik) wird nämlich vom unendlichen
Improvistionsvermögen der Menschen überbrückt.
Ob der Internet-gesteuerte Warennachschub über den Kühlschrank
gesteuert werden muß ist “paradigmatisch” äußerst fragwürdig. Wieviel
einfacher wäre es, wenn man den im Supermarkt eingekauften Warenkorb
auch auf Magnetkarte ausgelesen bekommen kann - um diese dann in einem
Handheld-PC weiterzuverarbeiten. Ein Barcode-Scanner am Handheld-PC
könnte auch noch das “ausbuchen” und “wegwerfen” (in die Mülltonne)
erleichtern.
Dieses einache Beispiel zeigt, das ein internetfähiger Kühlschrank
vermutlich auf einem “falschen” Paradigma basiert. Das
Internet-Paradigma wurde quasi zum “Internet-Barock-Schnörkel” am
Kühlschrank.
So müssen Produzenten und Konsumenten vermutlich höllisch aufpassen,
das Ihnen nicht unnötig viel Mikroprozessoren und Kabelkram zu
Fehlkonstruktionen und Fehlkäufen gerinnen.
Neben der Alltagstauglichkeit wird auch der Preis eine hohe Rolle
spielen. Hohe Wohnkosten belasten bereits die Kaufkraft: die erste
Miete (Tendenz: 11-14 DM/m